Wenn du heute als Marketing verantwortlicher eines Unternehmens dein zur Verfügung stehendes Budget auf die verschiedenen Kanäle verteilst und dir dabei den Kopf zerbrichst wieviel genau für welchen Kanal am wirtschaftlichsten sein wird dann gilt die Regel des RIO mehr denn je. Als ich 1991 meine Lehre zum Industriekaufmann bei der Autoliv GmbH begann verbrachte ich einen Großteil dieser ersten zwei Jahre meines Berufslebens in der Marketing Abteilung. Damals gab es einiges an Budget, die Wirtschaft boomte in den 90igern kräftig der Mauerfall war erst ein paar Jahre her und die Unterabteilung „Export Marketing“ träumte vom nächsten Joint Ventures mit China. Jedoch viele dieser B2B Marketing Ausgaben waren von Ihrem Mehrwert kaum messbar. Man hatte einfach ein gewisses Budget im Marketing zur Verfügung konnte aber den genauen ROI überhaupt nicht kalkulieren. Als Industriekaufmann Lehrling war die zweitlängste Station im Unternehmen Autoliv GmbH die Buchhaltung bzw. das Controlling. Ich musste damals noch endlose Buchungssätze per Hand schreiben und weil ich laut meiner damaligen Chefin und Abteilungsleiterin so eine „Sauklaue“ hatte musste ich immer wieder von vorne anfangen. Ich saß dort teilweise bis abends um 10.00 Uhr. Welch ein Unsinn zumindest was viele der Buchungssätze des Marketings betraf denn sie sagten überhaupt nichts aus. So und so viel für das Drucken von Prospekten und Broschuren ausgegeben. Und um wieviel Prozent hatten diese Marketing Investitionen zur Steigerung des Umsatzes beigetragen? Niemand hatte darauf eine Antwort! Ich wenn ich schon damals als 17-jähriger diese Frage stellte wurde ich gemaßregelt.

Heute stehst du als Marketing Manager viel stärker in der Verantwortung jeden einzelnen Euro deines Budgets optimiert und gewinnbringen anzulegen. Das bedeutet du musst deinem Vorgesetzten beweisen das deine Ausgaben in Wirklichkeit gewinnmaximierende Investitionen sind. Der erzeugte positive Cashflow (ROI) bestimmt den Unterschied zwischen einer Ausgabe (Kosten) und einer Investition. Im Online Marketing und mit provisionsbasierten Vergütungsmodellen im Direktvertrieb ist das sehr gut umsetzbar. Viel effektiver als damals.

Was ist also ein guter Termin? Ein guter Termin ist ein Lead der seinen Namen als solches verdient hat wenn die Anzahl bestimmter Kriterien erfüllt sind. Diese Kriterien erlauben es dir als Marketing verantwortlicher eine Wahrscheinlichkeitskalkulation zu erstellen und damit den ROI einer Kampagne im Voraus zu berechnen. Eine sich lohende Terminvereinbarung die ihre Kriterien erfüllt ist also wie bares Geld zu sehen. Hast du diesen Durschnitt (EPL = Ertrag per Lead) einmal berechnet muss du dich nur noch im Markt umsehen und vergleichen wieviel dich die Generierung eines solchen Leads kosten würde. Jetzt kannst du ganz einfach die Marge errechnen und bestimmen ob sich für das jeweilige Produkt oder Dienstleistung eine Kampagne lohnen würde.

Mehr Informationen über B2B Telemarketing Dienstleister in München –> http://www.telefon.marketing/